15.09.2006 Hildesheim, Kulturfabrik
Fire In The Attic, Generation Fuck, Jake Rose
Der Wind um FIRE IN THE ATTIC wird irgendwie nicht weniger. Immer mehr tolle Nachrichten bekommt man aus ihrem Lager zu hören. Still wird es um diese Band so schnell nicht, das ist sicher. Warum auch, denn auch heute sollten sie einmal mehr beweisen, dass der ganze Rummel nicht ganz unberechtigt ist.
Aber fangen wir vorn an, denn mit kleiner Verspätung betraten erst einmal JACK ROSE die Bretter der KuFa Löseke in Hildesheim. Der quasi Heimatstadt der4 inzwischen in andere Richtungen verflogenen. Schnell wird klar, dass der Ast auf dem sich die Band befindet eindeutig ein A grüner und B steigender ist. Klingt doppelt gemoppelt, aber passt doch, denn es sind mehrere Entwicklungen zu beobachten. Zum einen die musikalische im neuen „tighten Shit“ (Zitat Sänger Muffel) zu findende Entwicklung. Die neuen Songs rocken gut, überraschen und begeistern. Zum zweiten ist die Bühnenarbeit von JACK ROSE in der Vergangenheit immer besser geworden.
Derzeit konzentrieren sich 20/20 VISION aus plattentechnischen Gründen aufs Songschreiben und sind dementsprechend rar unterwegs. Ein guter Grund also, hinzuschauen, wie gut eine solche Pause tut. „Sehr“ ist die klare Antwort. Das ganze klingt ein wenig ähnlich wie bei JACK ROSE. Zum einen sind die neuen Songs groß, zum anderen merkt man der Band an, dass wenige Konzerte spielt und dementsprechend motiviert an die Sache heran geht, oder besser besagt springt, denn Action war ganz gut auf der Bühne. Pop ist das neue Zauberwort im Stil von den Ex G-Fuckern. Kaum ein Chorous bleibt nicht im Ohr. Man merkt, wo es hingehen soll, nach oben!
Bewegungstechnisch war der Abend, was die ZuschauerInnen angeht, bisher eher schlicht gestaltet. Das sollte sich mit FIRE IN THE ATTIC ändern. Plötzlich wurde getanzt und mitgesungen. Hui. Das die Band so gut abgeht hatte ich irgendwie vergessen, auch sie können ihre Instrumente ganz gut halten. Immer wieder verteilten wir Flyer für unser eigenes Konzert, doch oft war es schwer, den ZuschauerInnen einen Blick zu entziehen. Schienen ganz gut anzukommen, die Bonner. Es gab, wie zu erwarten, einen Querschnitt durch alle 3 Releases. An der Reaktion des Publikums konnte man keine Unterschiede in der Qualität der Songs ausmachen. Gut so. Zugabe gab’s. Ein schöner Abend ging zu Ende, an dem man sich angenehmer Weise keine Band sparen musste/durfte.
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Konzertbericht | Konzertfotos
07.06.2006Alfeld - Treff
Fire In The Attic, Distan...Mehr über Generation Fuck
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