08.04.2010 Hannover, Bei Chez Heinz
Zebrahead
Ist ein Konzert zwangsläufig ein gutes, nur weil es ausverkauft ist und die Leute vom ersten bis zum letzten Moment völlig ausrasten? Jeder der gut 550 Kartenkäufer/innen scheint mit diesem Abend vollkommen einverstanden und doch körperlich reichlich bedient das Béi Chéz Heinz zu verlassen. Nicht nur sie, sondern auch der Club selbst waren nass geschwitzt und zufrieden. Es sei ihnen gegönnt, alle Seiten haben sich redlich bemüht und können sich feiern.
Und das alles wegen einem durchschnittlichen Fun-Pop-Punk-Rock-Konzerts? Schnelle Beats, gelegentliche Off-Beat Giterren, Wooooho-Gesang, knackige aber simple Riffs, hier und dort ein Cover zum Schmunzeln. Lustige Grimassen, Amis lernen deutsche Fekalsprache, witzige Ansagen. Pogo, Mitklatschen, Hüpfen, Bier, Schweiß, Freude. Alles beinahe ganauso wie bei den anderen Konzerten vergleichbarer Bands (Far From Finished, Big D And The Kids Table, Reel Big Fish u.v.m.). Die größte Überraschung des Abends war, dass es ausgerechnet bei Zebrahead noch besser funktioniert und ich das erste Mal Securities vor der Bühne im Heinz sehe, weil es dermaßen voll ist und so ausgiebig gepogt, geklatscht, gehüpft... (s.o.) wird. So kommt es auch, dass die Bands vor ihrer Zugabe die Bühne gar nicht verlassen kann, da der Weg von Zuschauern gefüllt ist.
Selten kam es vor, dass der Headliner des Abends schon um 21:30 die Bühne betritt und wir deshalb die 2 Vorbands MC Lars und Attack! Attack! verpassen mussten. Schade. Auch fotografieren war wegen Luftfeuchtigkeit und Gedränge absolut unmöglich.
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Autor:
Michael Breuninger
Mehr über Zebrahead
http://www.myspace.com/zebrahead






