22.10.2009 Hannover, Bei Chez Heinz

Street Dogs, Civet

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In den letzten Monaten konnte man im Chez Heinz großartige Konzerte sehen, wie schon seit langem nicht mehr. Grund genug auch letzten Donnerstag im Heinz einzukehren. An diesem Tag sollte es der Tourhalt von Street Dogs und Civet sein.

Die Ladies aus Los Angeles sollten an dem Abend als Supportband den Knaller zünden. Grundsätzlich denkt man bei den Songs von Civet an Bands wie Distillers oder Rancid. Ihr weiblicher Charme und ihre rotzige Art vereinigten sich live zu einer stürmischen Erfrischung. Die Band von Hellcat Records begann ihr Set mit dem Song „Alibis“ und legte sofort richtig los. Die Lunte brannte! Der Funke sprang jedoch nicht sofort zwischen Band und Publikum über. Die Punkrock Ladies gaben sich jedoch sehr viel Mühe, welches sich dann doch durch tanzende Reaktionen zu späterer Zeit im Publikum auszahlte. Hits wie „Pay up“, „Sin City“ oder „All i want“ „Take me away“. Civet bot dem Publikum an dem Abend eine beachtliche Show! Echt gut! Man kann gespannt sein, was man von dieser hier zu Lande noch recht unbekannten Band in Zukunft hören wird. Eventuell steht das Heinz auch nächstes Jahr wieder auf ihrem Tourplan, wenn es darum geht den noch nicht veröffentlichten Nachfolger zu „Hall Hath No Fury“ vorzustellen. Wir werden sehen….

Nach einer kurzen Umbaupause stürmten dann Street Dogs auf die Bühne. Als Startschuss spielten die Jungs aus Boston „Not without a purpose“ und „Common people“. Es war die richtige Wahl, denn die Opener brachten das Publikum sofort in Stimmung! Der Funke, der anfangs bei Civet nicht zu sehen war, sollte sich bei Street Dogs als pulsierende Feuerwalze auszeichnen, die genau Richtung Publikum schoss. Verkörpert wurde sie durch Sänger Mike. Er rannte sofort ins Publikum. Die Party hatte begonnen! Diese enorme Fannähe sollte das ganze Konzert über nicht verloren gehen, denn Mike lief des Öfteren aus dem Nichts ins Publikum und ließ sich durchs Heinz tragen. Einzigartig! Ein weiterer Höhepunkt der Show war das Lied „Tobe’s got a drinking problem“, welches mit Fanunterstützung auf der Bühne begann. So muss es sein! Die Stimmung war durchgängig erstklassig und hatte hin und wieder weitere Highlightspitzen während des Konzerts. Street Dogs zeigten an diesem Abend wie wichtig ihnen ihre Fans sind und das sie keine Distanz zwischen Publikum und Band wünschen! Das ist alles andere als das typische "Rockstargehabe“, sondern einfach nur verdammt ehrlicher Punkrock!

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Autor:

Daniel Hotopp

Mehr über Street Dogs

http://www.myspace.com/streetdogs


Mehr über Civet

http://www.myspace.com/civet