Playstation 3
Guitar Hero Van Halen
Zur GUITAR HERO Reihe muss man eigentlich nicht mehr allzu viel schreiben. Auf dem „Notenhighway“ kommen die anzuspielenden Töne herangerauscht, ihr müsst im richtigen Moment die richtige Taste gedrückt halten (bzw. am Schlagzeug auf das richtige Pad hauen oder am Mikro die richtige Tonhöhe singen, aber diese beiden Varianten seien nur am Rande erwähnt, immerhin heißt es GUITAR HERO, nicht Mic Hero oder Drum Hero) und die Wippe anstelle eines Plektrums bewegen. Eigentlich hatte ich schon bei Guitar Hero Metallica damit gerechnet, nun ist es leider tatsächlich passiert: ein Mikroschalter in der Wippe hat den Geist aufgegeben, folgerichtig rockt sich GUITAR HERO VAN HALEN nur noch mit Upstrokes... Wie sich das auf den Spaßfaktor auswirkt, erfahrt ihr hier...
Nein, keine Gefahr, ein defekter Controller wird keinen Einfluss auf die Wertung nehmen, die bisherige Erfahrung bei anderen Titeln reicht aus, um auch hier ein qualifiziertes Urteil abzugeben. Wenden wir uns also dem zu, was bei Serientiteln wie Guitar Hero entscheidend ist, der Trackliste:
Van Halen sind vertreten mit: "Ain't Talkin Bout Love", "And The Cradle Will Rock", "Atomic Punk", "Beautiful Girls","Cathedral" (solo), "Dance The Night Away", "Eruption" (solo), "Everybody Wants Some", "Feel Your Love Tonight", "Hang 'Em High", "Hear About It Later", "Hot For Teacher", "Ice Cream Man", "I'm The One", "Jamie's Cryin", "Jump", "Little Guitars", "Loss Of Control", "Mean Street", "Panama", "Pretty Woman", "Romeo Delight", "Running With The Devil", "So This Is Love", "Somebody Get Me A Doctor", "Spanish Fly" (solo), "Unchained" und "You Really Got Me".
Ansonsten geben sich die hier genannten Acts (in alphabetischer Reihenfolge) mit folgenden Titeln die Ehre: Alter Bridge "Come To Life", Billy Idol "White Wedding", Blink-182 "First Date", Deep Purple "Space Truckin", Foo Fighters "Best Of You", Foreigner "Double Vision", Fountains of Wayne "Stacy's Mom", Jimmy Eat World "Pain", Judas Priest "Painkiller", Killswitch Engage "The End Of Heartache", Lenny Kravitz "Rock And Roll Is Dead", Queen "I Want It All", Queens of the Stone Age "Sick, Sick, Sick", Tenacious D "Master Exploder", The Clash "Safe European Home", The Offspring "Pretty Fly For A White Guy", Third Eye Blind "Semi-Charmed Life", Weezer "Dope Nose" und Yellowcard "The Takedown".
Alles in allem mal wieder sehr umfangreich, jedoch stellt sich die Frage, warum der neben „Jump“ wohl wichtigste Titel der Band („Why can´t this be love“) fehlt. Auch bei den sonstigen Interpreten hätte man eigentlich viel mehr 80er-Jahre-Glamrock oder ggf. Haircrime-Metal erwartet. Stattdessen überraschen dann Bands, die man in Zusammenhang mit Van Halen wohl eher nicht erwartet hätte (z.B. Weezer, Jimmy Eat World oder Killswitch Engage).
Das Gameplay hat sich nicht verändert, entweder im Karrieremodus (Solo oder Band) oder im Schnellen Spiel sowie in Duellen kann man sein Können an der Plastik-Gitarre beweisen. Für Fans von Van Halen ist dieses Spiel ein Pflichtkauf, wer eher große Abwechslung in den Songs sucht, sollte vielleicht lieber zu einem der nicht-bandindividuellen Titel der Reihe greifen. Ansonsten sei noch gesagt, dass die Zusatz-Bands für Guitar Hero Metallica stimmiger waren, als es hier der Fall ist. In Bezug auf Dauermotivation sollten sich die Macher überlegen, ob es der richtige Weg ist, beizubehalten, alle Songs von vornherein verfügbar zu machen, oder ob man nicht durch den Karrieremodus wieder weitere Songs freispielen können sollte. Ich würde es begrüßen...
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Autor: Matthias Dziony
Konsole: Playstation 3
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