Archiv der Kategorie: CD-Review

Interment – Scent Of The Buried (Pulverized Records)

IntermentDas war ein Glückstreffer. Ich hatte mal wieder Lust auf eine Runde guten Death Metal und da entdeckte ich die schwedischen Death-Metaller Interment mit ihrem mittlerweile zweiten vollwertigen Album Scent Of The Buried. Laut Beschreibung spielt die Formation klassischen schwedischen Death Metal, und das klingt genau nach meinem Geschmack. Vorweg kann ich direkt sagen: Ich wurde nicht enttäuscht.

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Unru – Als Tier ist der Mensch nichts (Supreme Chaos Records)

Unru -Als Tier ist der Mensch nichtsJenga! Am Anfang hat alles seine Ordnung. Der Turm steht. Stein auf Stein. Je weiter das Spiel allerdings voranschreitet desto größer das drohende Ungemach. O weia. Und das Ende erst! Verloren hat derjenige, der den Turm zum Einstürzen bringt. Selbstverschuldetes Chaos zu vermeiden ist also das Ziel des Spiels. Gleichzeitig muss man aber auch dafür sorgen, dass möglichst beim nächsten Spielzug ein Mitspieler für das Zusammenstürzen des Turms verantwortlich ist.
Unru haben mit ihrem ersten Album Als Tier ist der Mensch nichts eine Art musikalisches Jenga kreiert. Wohl sortiert zu Beginn, voll nahezu preußischer Ordnung. Einzig, um wenige Minuten später alles einzureißen, alles zu zertrümmern. Wer ist schuld und viel wichtiger, wird der Turm je wieder errichtet?
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Funeral Whore – Phantasm (FDA Rekotz)

Funeral Whore Phantasm Cover WWWWenn die Röhrenamps quietschen, ein markanter Schrei ertönt, der einem die Haare zu Berge stehen lässt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es grob werden wird. Und „grob“ ist genau das Stichwort zur neuen Funeral Whore Scheibe Phantasm. Elf basslastige Oldschool Death Metal Songs haben die Niederländer für uns zusammengeschustert und veröffentlichen am 18. März 2016 ihr zweites Album, dass dem Nacken nicht gut tun dürfte. Lest selbst, ob meine Nackenmuskeln den Reviewprozess überstanden haben und welche Assoziationen Phantasm sonst bei mir geweckt hat.
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Steel Panther – LIVE FROM LEXXI’S MOM’S GARAGE (Open E Records)

Cover-Steel-Panther-Live-from-Lexxi-s-Mom-s-GarageIch habe Steel Panther mal durch Zufall auf einem großen Open Air Festival gesehen und habe mich seitdem gefragt, was es mit diesem ewigen Brust entblößen der weiblichen Konzertbesucherinnen auf sich hat. Außerdem verstand ich nicht, wie eine Band mit solch bescheuerten Texten überhaupt Erfolg haben konnten. Nach den Alben „Feel the Steel“ und dem letzten Album „All you can“ welches auf Platz #15 der Charts einstieg – erübrigte sich die Frage. Doch was ist nun der nächste Schritt, zwei sehr erfolgreiche Alben zu toppen ist schon schwierig. Aber Steel Panther sind immer für eine Überraschung gut.

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Rogash – Malevolence (War Anthem Records)

Rogash MalevolencePompös angetäuscht! Das ist der erste Eindruck, den das gediegen vorgetragene Intro der neuen Rogash Scheibe Malevolence bei mir weckt. Und überhaupt! Die Jenaer Truppe muss sich mit der neuen Langrille tatsächlich nicht in die Ecke stellen. Herrlich fegt einem eine frisch-morbide Brise entgegen, gekonnt durchkomponiert – Malevolence sitzt, vom ersten bis zum letzten Song. Mir jedenfalls sind keine peinlichen Ausreißer aufgefallen. Aber lest selbst, warum sich mein erster Eindruck bei der akustischen Fleischbeschau bestätigt.
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High Hopes – Sights and Sounds (Victory Records)

VR731_HighHopesEndlich mal wieder ein Release aus dem Hause Victory. High Hopes aus Reading UK hauen mit „Sights and Sounds“ ihr drittes Album raus. Die Band selbst sagt, dass die Songs erwachsener sind als noch auf den voran gegangenen Releases. Die Scheibe erschien bereits am 05.02.2016 und ist eine willkommene Abwechslung in meinem Player.

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Magrudergrind – II (Relapse Records)

magrudergrind2_1500„II“ ist das erste Release dieses Jahr vor dem ich tatsächlich etwas aufgeregt war. Durch meine neuentflammte Leidenschaft für schnellen kompromisslosen Grind, waren die Erwartungen enorm, denn Magrudergrind zählen zu meinen liebsten Grind/Powerviolence Bands. Es dauerte auch nur zarte 6 Jahre bis endlich ein neues Release der US-Amerikaner auf den Markt kommt. Natürlich über die guten Menschen bei Relapse Records. Das Album „II“ ist bereits seit dem 12.02.2016 zu haben.

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Desolated – The End (Beatdown Hardware Records)

desolated_theend_cdcover1440Anfang des Monats erblickte das zweite Album der Briten Desolated das Licht der Welt. „The End“ kam am 05.02.16 bei Beatdown Hardware Records auf den Markt und macht seinem Namen alle Ehre. Moshlastiger Hardcore aus dem schönen UK, da kann man ruhig mal ein Ohr oder zwei riskieren. Die Briten bleiben ihrer Linie treu und versohlen einem mit „The End“ gehörig den Arsch.

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Inverloch – Distance | Collapsed (Relapse Records)

Inverloch Distance CollapsedNur vier Jahre alt sind die großartigen diSEMBOWELMENT geworden und haben sich bereits vor Äonen – nämlich schon 1993 aufgelöst. In dem nunmehr vergangenen Vierteljahrhundert konnten sich zwei damalige Mitglieder der besagten Death-Doom Metal Kapelle aber offensichtlich nicht so ganz vom damaligen Handwerk trennen. 2011 ging aus diesem Engagement die Band Inverloch hervor, die schon 2012 mit der vielfach gelobten EP Dusk|Subside von sich reden machten. Angespornt durch diesen Erfolg, legen die fünf Australier nun mit dem neuen Full-Length Distance|Collapsed eine Schippe nach. Völlig unvoreingenommen habe ich mir das neue Machwerk einmal zu Gemüte geführt. Lest selbst, was ich dazu zu sagen habe.
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Omnium Gatherum – Grey Heavens (Lifeforce Records)

Omnium Gatherum Grey HeavensAlles bleibt beim Alten und wird besser. So kann man es getrost zusammenfassen denn man merkt, dass Omnium Gatherum bei Weitem keine Anfänger sind und wissen was sie tun. Seit 1996 sind die Finnen metallisch unterwegs und haben mit Grey Heavens“ ihr nunmehr siebtes Album in den Startlöchern. Nur soviel vorweg: Wer auf melodischen Death Metal finnischer Machart a la´ Insomnium abfährt, sollte sich das Teil definitiv mal zu Gemüte führen und sich ein eigenes Urteil bilden.

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Lionheart – Love Dont Live Here (Beatdown Hardware)

LPJ1200 PSDHere we go. Lionheart sind eine dieser Bands, die es geschafft haben ihren ganz eigenen Stil zu kreieren. Lege eine beliebige Platte der Band in den Player und du hörst sofort – ah okay, das sind Lionheart. Prägend sind die, für eine Hardcoreband sehr gut verständlichen Vocals, aber auch das musikalische bleibt hängen. „Love Don´t Live Here“ ist bereits das vierte Album von Lionheart. Released wird es bei Toni von Beatdown Hardware Records am 22.01.16.

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GWLT – Stein & Eisen (Arising Empire)

GWLT - Stein Und Eisen - ArtworkNun ist es endlich soweit. „Stein & Eisen“ kommt am 29.01.2016 in die Läden. GWLT treiben bereits seit 2014 ihr Unwesen und haben schon 4 EP’s auf den Markt gebracht. Davon drei in einer Trias. Anfang 2015 erschien dann die digitale Single „Weil Wir Viele Sind“ und zum Ende des Jahres die „Grundmauern der Furcht“ EP als Vorgeschmack auf das was nun kommt. Dazwischen liegen viele, viele Livegigs.

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Hero´s Fate – Human Tides: Cosmos ex Chaos (Selfrelease)

Heros Fate Human Tide Cosmos ex Chaos2016 ist angebrochen und ich bin sicher, dass jeder noch Leichen aus 2015 im Keller hat. Nicht begonnene oder nicht beendete Projekte. Bei mir gibt es da natürlich auch noch einiges nachzuholen. Dazu gehört auch das Reviewen der selbstproduzierten Scheibe Human Tides: Cosmos ex Chaos der Hamburger Melodic Death Metal Formation Hero´s Fate. Meine Schuld. Mein Fehler. Es dauert zuweilen und das ist nicht gut. Das hat die Scheibe nämlich wirklich nicht verdient. So lahmarschig wie ich manchmal bin, so eilig haben es im Gegensatz die Jungs von Hero´s Fate und das zeigen die Bengels auf Ihrer neuesten Scheibe Human Tides: Cosmos ex Chaos. Deswegen heißt es an dieser Stelle auch: Keine Zeit verlieren und weiterlesen.
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Varg – Das Ende Aller Lügen (Napalm Records)

vargalbumVarg..ich glaube kaum eine Band polarisiert im Metal so sehr, wie die der fünf Wölfe aus Bayern. Hier entstehen regelmäßig Differenzen sowohl bezüglich ihres Musikalischen Wandels als auch angeblichen Rechten Einflüsse in ihren Texten. Da ich mich diesbezüglich nicht tiefergehend beschäftigen möchte, werde ich mich im folgendes komplett neutral auf das Musikalische und Thematische des neuen Albums „Das Ende aller Lügen“ fokussieren.

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Obscura – Akróasis (Relapse Records)

AkroasisErwartungen sind ja immer so ne Sache. Sind sie zu hoch, wird man vielleicht enttäuscht. Stapelt man tief, bekommt man vielleicht die beste Scheibe des Jahrhunderts zu hören. Mit welchen Erwartungen ich an die neue Obscura-Scheibe Akróasis gegangen bin und was Ihr erwarten könnt, habe mal für Euch zusammengefasst.

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