Kategorie-Archiv: CD-Review

Narvik – Ascension to Apotheosis (Folter Records)

narvik-ascension-to-apotheosisEin unheilvolles Intro stimmt auf die aktuelle Narvik-Scheibe Ascencion to Apotheosis ein. Was genau da auf einen zukommt erfährt man allerdings erst im Verlauf des Albums, das an Stärke aus meiner Sicht von Song zu Song zunimmt. Endlich mal wieder eine ordentliche Black Metal Scheibe aus deutschen Landen und ein klares Signal, dass man für eine gute Scheibe schon lange nicht mehr aus einem skandinavischen Land jenseits des Polarkreises kommen muss.
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In Mourning – Afterglow (Agonia Records)

COVER SMALLProgressiv, ruhig, bedächtig, mal aggressiv, immer frisch, unerwartet, mitreißend, pathetisch. Das sind die Worte, die mir zum neuen In Mourning Album Afterglow in den Sinn kommen. Ein bunter Metal-Blumenstrauß, der einiges zu bieten hat. Für mich ist das neueste Werk der Schweden eine konsequente Weiterentwicklung des ersten Albums. Tatsächlich eine erfrischend andersartige Mischung, die man so nicht oft geboten bekommt. Was genau ich damit meine, lest Ihr im Review zu diesem progressiven MeloDoomDeath.
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Gruesome – Dimensions of Horror (Relapse Records)

12 Jacket (3mm Spine) [GDOB-30H3-007}Wie ein sandiger Sandtornado. Plötzlich ist er da, legt alles in Schutt und Asche. Bedeckt alles mit einer staubigen Schicht. Man merkt das Knirschen der Sandkörner zwischen den Zähnen und wenn man seine Augen vor lauter Sand auch nur einigermaßen öffnen könnte, würde man feststellen, dass der Sandsturm schon längst weitergezogen ist. Szenen die sich Jahr für Jahr in jedem sommerlich-trockenen Festival-Moshpit abspielen. Den geeigneten Soundtrack dafür liefern Gruesome mit Ihrer neuen EP Dimensions of Horror.

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Thränenkind – King Apathy (Lifeforce Records)

LFR161Manchmal ist es gar nicht so schlecht, ein Review erst zu schreiben, nachdem eine Scheibe veröffentlicht wurde. So auch bei der aktuellen Scheibe King Apathy der bayerischen Combo Thränenkind. Warum? Na, weil man dann direkt vergleichen kann, ob der eigenen Eindruck sich mit der Meinung anderer Schreiber deckt. Lest selbst, ob mir das mit dem vorliegenden Review gelungen ist und ob mich das tatsächlich auch interessiert.
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Path of Destiny – Dreams in Splendid Black (Apostasy Records)

Path ofSechs Jahre ist das letzte Studioalbum der Melodic Death Metaller her. Seit dem 1. April ist die neue Platte fon PATH OF DESTINY via Apostasy Records draußen: „Dreams in Splendid Black“. Was mir zuerst auffällt ist das Artwork. Dies stammt von Robert Büschel (Universe Design) und zeigt ein Mädchen in einem Feuerkreis. Im Hintergrund erstreckt sich eine kühle Berglandschaft. Generell ist es nicht nur ziemlich gelungen, sondern passt auch optimal zur Stimmung des Albums. Weiterlesen

Firtan – „Innenwelt“ EP

Firtan_Cover_Innenwelt

Die Pagan Black Metal Band FIRTAN brachte am 6. Mai ihre neue EP „Innenwelt“ via Northern Silence Productions raus. Darauf gibt es die zwei Songs ‚Innenschatten‘ und ‚Im Licht meiner Sonne‘, welche mit ihrer Länge doch auf eine angenehme Gesamtzeit von fast 17 Minuten für die Platte kommen. Was euch bei FIRTAN erwartet dürfte sehr überraschen. Weiterlesen

Glorior Belli – Sundown (The Flock That Welcomes) (Agonia Records)

Glorior Belli_SundownSonne, die zwanzig Grad Marke locker überboten, sich bräunende Laiber in Parks und auf Wiesen. Nicht meine Baustelle, ich hole mir lieber französische Kälte in die Bude.
Glorior Belli sind da mit ihrem neuen Album Sundown (The Flock That Welcomes) auch ziemlich effektiv. und das Album gleicht eher einer Entdeckungsreise. Denn 08/15-Black Metal sucht man hier vergebens. Für mich ist das Album jedenfalls eine überraschende Geschichte und ich freue mich über eine besonders vielschichtige Scheibe, die keine Grenzen zu kennen scheint.
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Slaughterday – Laws of the Occult (FDA Rekotz)

SLAUGHTERDAY_Laws-Of-The-OccultDas Jahr 2010 markiert den Beginn des Projekts Slaughterday und mittlerweile hat die Zwei-Mann-Truppe aus norddeutschen Gefilden ihr zweites Album Laws of the Occult in den Startlöchern. Mir war die Kombo bis zum hier besprochenen Album völlig unbekannt und einmal mehr freue ich mich, dass ein solch mächtiger Death Metal nicht ungehört an mir vorüber zieht.
Ein starkes, an ältere Tage des Metals erinnernde Scheibe und ich bin mir sicher, dass man von Slaughterday nun mehr hören wird. Ich habe mir Laws of the Occult für Euch mal zu Gemüte geführt und berichte, was das Teil so kann.
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October Tide – Winged Waltz (Agonia Records)

Winged Waltz Cover Puh. Damit konnte ja keiner rechnen, oder doch? Also klar war jedenfalls, dass October Tide wissen, was sie tun. Aber dass einen Winged Waltz nach einem ersten Durchlauf wie versteinert auf dem Sofa zurücklässt. So als sei gerade ein tausende Tonnen schwerer Güterzug durchs Wohnzimmer gerast. Alles in Schutt und Asche legt und lediglich der eigene Sitzplatz unversehrt zurückbleibt. Das glaubt einem auch keine Sau, wenn man davon berichtet. Gespannt bin ich, ob ihr mir glaubt, was ich über Winged Waltz zu berichten habe. Letzten Endes ist aber auch das egal, denn ich weiß ja, was ich gehört habe!
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Uttertomb – Sempiternal (Pulverised Records)

Uttertomb - SempiternalEin kleines Lebenszeichen aus Chile. Eines von vielen, das insgesamt vierte. Uttertomb treiben seit 2009 ihr Unwesen in Südamerika und melden sich mal wieder mit einem Scheibchen zu Wort. Gewohnt kurz und von Innovation keine Spur. Im Old School-Sektor wäre es aber auch fatal, als innovativ bezeichnet zu werden. Trotzdem. Neues habe ich zwar nicht erwartet. Mehr allerdings schon. Lest selbst, warum sich die Chilenen leider so kurz fassen mussten und es mir auf Teufel komm raus nicht gelingt mehr zu der neuen Uttertomb EP zu schreiben.
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Walls Of Jericho – No One Can Save You From Yourself (Napalm Records)

654_WOJ_CMYKDas erste Mal habe ich Walls Of Jericho live in 2009 auf dem Vainstream Rockfest gesehen. Was soll ich sagen, sie haben mich bereits nach dem ersten Song begeistert. Desto euphorischer bin ich über das neue Album. Acht Jahre haben Walls Of Jericho auf sich warten lassen, aber für das Album No One Can Save You From Yourself hätte ich noch weitere gewartet! Weiterlesen

Graves at Sea – The Curse That Is (Relapse Records)

The Curse That IsEs dröhnt. Fast eine Minute lang. Schnell ist klar, das sind fette Amps. Noch schneller wird klar, dass man hier mit ganz feiner Musik zu tun hat. Graves at Sea sind definitiv anders und eigenständig. Mit The Curse That Is präsentieren die vier Amis ihr erstes Full-Length und das nach einer bewegten 13-jährigen Bandgeschichte. Was bekommt man? Einen sludgigen Doom-Mix, samt mit tiefhängenden Gitarren und leicht sägendem Gesang, der mitnimmt und zumindest mich durch seine Fremdartigkeit überzeugt.
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Amon Amarth – Jomsviking (Sony Music / Columbia)

Amon AmarthEndlich wieder Death Metal der gehobenen Klasse. Amon Amarth stehen bereit um ihr 10. Studioalbum auf den Markt zu schiessen, der Silberling hört auf den Namen „Jomsviking“ und ist ein Konzeptalbum. Jomsvikinger waren damals eine Söldnertruppe die allein für diejenigen kämpften, die genug bezahlten. Vor diesem Hintergrund erzählen Amon Amarth eine Geschichte von Liebe und Rache. „Jomsviking“ kommt am 25.03.16 in Europa über Sony Music / Columbia in euren Plattenladen.

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ATOA – Unter Wölfen (Arising Empire)

ATOA - Unter Wölfen - ArtworkBeim lesen des Pressetextes zu der Debutplatte „Unter Wölfen“ der Herren um ATOA wurde mir klar, dass ich die Band bereits live gesehen habe. Letztes Jahr waren sie, Raised Fist und Devil in Me in Hamburg – im Rahmen der Raised Fist From The North Tour. Das zeigt aber, dass die Band damals keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. „Unter Wölfen“ kommt am 01.04.16 via Arising Empire in die Läden.

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Interment – Scent Of The Buried (Pulverized Records)

IntermentDas war ein Glückstreffer. Ich hatte mal wieder Lust auf eine Runde guten Death Metal und da entdeckte ich die schwedischen Death-Metaller Interment mit ihrem mittlerweile zweiten vollwertigen Album Scent Of The Buried. Laut Beschreibung spielt die Formation klassischen schwedischen Death Metal, und das klingt genau nach meinem Geschmack. Vorweg kann ich direkt sagen: Ich wurde nicht enttäuscht.

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