Archiv des Autors: Michael Richter

Narvik – Ascension to Apotheosis (Folter Records)

narvik-ascension-to-apotheosisEin unheilvolles Intro stimmt auf die aktuelle Narvik-Scheibe Ascencion to Apotheosis ein. Was genau da auf einen zukommt erfährt man allerdings erst im Verlauf des Albums, das an Stärke aus meiner Sicht von Song zu Song zunimmt. Endlich mal wieder eine ordentliche Black Metal Scheibe aus deutschen Landen und ein klares Signal, dass man für eine gute Scheibe schon lange nicht mehr aus einem skandinavischen Land jenseits des Polarkreises kommen muss.
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In Mourning – Afterglow (Agonia Records)

COVER SMALLProgressiv, ruhig, bedächtig, mal aggressiv, immer frisch, unerwartet, mitreißend, pathetisch. Das sind die Worte, die mir zum neuen In Mourning Album Afterglow in den Sinn kommen. Ein bunter Metal-Blumenstrauß, der einiges zu bieten hat. Für mich ist das neueste Werk der Schweden eine konsequente Weiterentwicklung des ersten Albums. Tatsächlich eine erfrischend andersartige Mischung, die man so nicht oft geboten bekommt. Was genau ich damit meine, lest Ihr im Review zu diesem progressiven MeloDoomDeath.
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Gruesome – Dimensions of Horror (Relapse Records)

12 Jacket (3mm Spine) [GDOB-30H3-007}Wie ein sandiger Sandtornado. Plötzlich ist er da, legt alles in Schutt und Asche. Bedeckt alles mit einer staubigen Schicht. Man merkt das Knirschen der Sandkörner zwischen den Zähnen und wenn man seine Augen vor lauter Sand auch nur einigermaßen öffnen könnte, würde man feststellen, dass der Sandsturm schon längst weitergezogen ist. Szenen die sich Jahr für Jahr in jedem sommerlich-trockenen Festival-Moshpit abspielen. Den geeigneten Soundtrack dafür liefern Gruesome mit Ihrer neuen EP Dimensions of Horror.

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Thränenkind – King Apathy (Lifeforce Records)

LFR161Manchmal ist es gar nicht so schlecht, ein Review erst zu schreiben, nachdem eine Scheibe veröffentlicht wurde. So auch bei der aktuellen Scheibe King Apathy der bayerischen Combo Thränenkind. Warum? Na, weil man dann direkt vergleichen kann, ob der eigenen Eindruck sich mit der Meinung anderer Schreiber deckt. Lest selbst, ob mir das mit dem vorliegenden Review gelungen ist und ob mich das tatsächlich auch interessiert.
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Glorior Belli – Sundown (The Flock That Welcomes) (Agonia Records)

Glorior Belli_SundownSonne, die zwanzig Grad Marke locker überboten, sich bräunende Laiber in Parks und auf Wiesen. Nicht meine Baustelle, ich hole mir lieber französische Kälte in die Bude.
Glorior Belli sind da mit ihrem neuen Album Sundown (The Flock That Welcomes) auch ziemlich effektiv. und das Album gleicht eher einer Entdeckungsreise. Denn 08/15-Black Metal sucht man hier vergebens. Für mich ist das Album jedenfalls eine überraschende Geschichte und ich freue mich über eine besonders vielschichtige Scheibe, die keine Grenzen zu kennen scheint.
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Slaughterday – Laws of the Occult (FDA Rekotz)

SLAUGHTERDAY_Laws-Of-The-OccultDas Jahr 2010 markiert den Beginn des Projekts Slaughterday und mittlerweile hat die Zwei-Mann-Truppe aus norddeutschen Gefilden ihr zweites Album Laws of the Occult in den Startlöchern. Mir war die Kombo bis zum hier besprochenen Album völlig unbekannt und einmal mehr freue ich mich, dass ein solch mächtiger Death Metal nicht ungehört an mir vorüber zieht.
Ein starkes, an ältere Tage des Metals erinnernde Scheibe und ich bin mir sicher, dass man von Slaughterday nun mehr hören wird. Ich habe mir Laws of the Occult für Euch mal zu Gemüte geführt und berichte, was das Teil so kann.
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October Tide – Winged Waltz (Agonia Records)

Winged Waltz Cover Puh. Damit konnte ja keiner rechnen, oder doch? Also klar war jedenfalls, dass October Tide wissen, was sie tun. Aber dass einen Winged Waltz nach einem ersten Durchlauf wie versteinert auf dem Sofa zurücklässt. So als sei gerade ein tausende Tonnen schwerer Güterzug durchs Wohnzimmer gerast. Alles in Schutt und Asche legt und lediglich der eigene Sitzplatz unversehrt zurückbleibt. Das glaubt einem auch keine Sau, wenn man davon berichtet. Gespannt bin ich, ob ihr mir glaubt, was ich über Winged Waltz zu berichten habe. Letzten Endes ist aber auch das egal, denn ich weiß ja, was ich gehört habe!
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Uttertomb – Sempiternal (Pulverised Records)

Uttertomb - SempiternalEin kleines Lebenszeichen aus Chile. Eines von vielen, das insgesamt vierte. Uttertomb treiben seit 2009 ihr Unwesen in Südamerika und melden sich mal wieder mit einem Scheibchen zu Wort. Gewohnt kurz und von Innovation keine Spur. Im Old School-Sektor wäre es aber auch fatal, als innovativ bezeichnet zu werden. Trotzdem. Neues habe ich zwar nicht erwartet. Mehr allerdings schon. Lest selbst, warum sich die Chilenen leider so kurz fassen mussten und es mir auf Teufel komm raus nicht gelingt mehr zu der neuen Uttertomb EP zu schreiben.
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Graves at Sea – The Curse That Is (Relapse Records)

The Curse That IsEs dröhnt. Fast eine Minute lang. Schnell ist klar, das sind fette Amps. Noch schneller wird klar, dass man hier mit ganz feiner Musik zu tun hat. Graves at Sea sind definitiv anders und eigenständig. Mit The Curse That Is präsentieren die vier Amis ihr erstes Full-Length und das nach einer bewegten 13-jährigen Bandgeschichte. Was bekommt man? Einen sludgigen Doom-Mix, samt mit tiefhängenden Gitarren und leicht sägendem Gesang, der mitnimmt und zumindest mich durch seine Fremdartigkeit überzeugt.
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Unru – Als Tier ist der Mensch nichts (Supreme Chaos Records)

Unru -Als Tier ist der Mensch nichtsJenga! Am Anfang hat alles seine Ordnung. Der Turm steht. Stein auf Stein. Je weiter das Spiel allerdings voranschreitet desto größer das drohende Ungemach. O weia. Und das Ende erst! Verloren hat derjenige, der den Turm zum Einstürzen bringt. Selbstverschuldetes Chaos zu vermeiden ist also das Ziel des Spiels. Gleichzeitig muss man aber auch dafür sorgen, dass möglichst beim nächsten Spielzug ein Mitspieler für das Zusammenstürzen des Turms verantwortlich ist.
Unru haben mit ihrem ersten Album Als Tier ist der Mensch nichts eine Art musikalisches Jenga kreiert. Wohl sortiert zu Beginn, voll nahezu preußischer Ordnung. Einzig, um wenige Minuten später alles einzureißen, alles zu zertrümmern. Wer ist schuld und viel wichtiger, wird der Turm je wieder errichtet?
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Funeral Whore – Phantasm (FDA Rekotz)

Funeral Whore Phantasm Cover WWWWenn die Röhrenamps quietschen, ein markanter Schrei ertönt, der einem die Haare zu Berge stehen lässt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es grob werden wird. Und „grob“ ist genau das Stichwort zur neuen Funeral Whore Scheibe Phantasm. Elf basslastige Oldschool Death Metal Songs haben die Niederländer für uns zusammengeschustert und veröffentlichen am 18. März 2016 ihr zweites Album, dass dem Nacken nicht gut tun dürfte. Lest selbst, ob meine Nackenmuskeln den Reviewprozess überstanden haben und welche Assoziationen Phantasm sonst bei mir geweckt hat.
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Rogash – Malevolence (War Anthem Records)

Rogash MalevolencePompös angetäuscht! Das ist der erste Eindruck, den das gediegen vorgetragene Intro der neuen Rogash Scheibe Malevolence bei mir weckt. Und überhaupt! Die Jenaer Truppe muss sich mit der neuen Langrille tatsächlich nicht in die Ecke stellen. Herrlich fegt einem eine frisch-morbide Brise entgegen, gekonnt durchkomponiert – Malevolence sitzt, vom ersten bis zum letzten Song. Mir jedenfalls sind keine peinlichen Ausreißer aufgefallen. Aber lest selbst, warum sich mein erster Eindruck bei der akustischen Fleischbeschau bestätigt.
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Inverloch – Distance | Collapsed (Relapse Records)

Inverloch Distance CollapsedNur vier Jahre alt sind die großartigen diSEMBOWELMENT geworden und haben sich bereits vor Äonen – nämlich schon 1993 aufgelöst. In dem nunmehr vergangenen Vierteljahrhundert konnten sich zwei damalige Mitglieder der besagten Death-Doom Metal Kapelle aber offensichtlich nicht so ganz vom damaligen Handwerk trennen. 2011 ging aus diesem Engagement die Band Inverloch hervor, die schon 2012 mit der vielfach gelobten EP Dusk|Subside von sich reden machten. Angespornt durch diesen Erfolg, legen die fünf Australier nun mit dem neuen Full-Length Distance|Collapsed eine Schippe nach. Völlig unvoreingenommen habe ich mir das neue Machwerk einmal zu Gemüte geführt. Lest selbst, was ich dazu zu sagen habe.
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Omnium Gatherum – Grey Heavens (Lifeforce Records)

Omnium Gatherum Grey HeavensAlles bleibt beim Alten und wird besser. So kann man es getrost zusammenfassen denn man merkt, dass Omnium Gatherum bei Weitem keine Anfänger sind und wissen was sie tun. Seit 1996 sind die Finnen metallisch unterwegs und haben mit Grey Heavens“ ihr nunmehr siebtes Album in den Startlöchern. Nur soviel vorweg: Wer auf melodischen Death Metal finnischer Machart a la´ Insomnium abfährt, sollte sich das Teil definitiv mal zu Gemüte führen und sich ein eigenes Urteil bilden.

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Hero´s Fate – Human Tides: Cosmos ex Chaos (Selfrelease)

Heros Fate Human Tide Cosmos ex Chaos2016 ist angebrochen und ich bin sicher, dass jeder noch Leichen aus 2015 im Keller hat. Nicht begonnene oder nicht beendete Projekte. Bei mir gibt es da natürlich auch noch einiges nachzuholen. Dazu gehört auch das Reviewen der selbstproduzierten Scheibe Human Tides: Cosmos ex Chaos der Hamburger Melodic Death Metal Formation Hero´s Fate. Meine Schuld. Mein Fehler. Es dauert zuweilen und das ist nicht gut. Das hat die Scheibe nämlich wirklich nicht verdient. So lahmarschig wie ich manchmal bin, so eilig haben es im Gegensatz die Jungs von Hero´s Fate und das zeigen die Bengels auf Ihrer neuesten Scheibe Human Tides: Cosmos ex Chaos. Deswegen heißt es an dieser Stelle auch: Keine Zeit verlieren und weiterlesen.
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