RENEGADES – Mission of Honor (Universum Film)

„Sarajewo, 1995. Eine Gruppe Navy SEALs ist nicht gerade begeistert, als sie zu ihrem Boss zitiert und vorübergehend suspendiert wird. Zwar haben die fünf Männer den Auftrag der Nato, Kriegsverbrecher in Ex-Jugoslawien aufzuspüren und zu eliminieren, erfolgreich ausgeführt, aber bei ihrer Flucht mit dem Panzer waren sie alles andere als diskret. Nun heißt es erstmal, sich die freie Zeit anderweitig zu vertreiben. Da hören sie von einem sagenhaften Goldschatz, der während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis geraubt worden und seit Jahrzehnten auf dem Grund eines nahegelegenen Sees liegen soll. Gemeinsam mit der Einheimischen Lara begeben sich die fünf Navy SEALs auf eigene Faust auf die Suche nach der millionenschweren Beute. Bei ihren heimlichen Tauchgängen werden sie vom serbischen General Petrovic aufgespürt und merken schon bald, dass sie nicht die einzigen sind, die es auf das versunkene Gold abgesehen haben…“

Regie: Steven Quale
mit: J.K. Simmons, Sullivan Stapleton, Charlie Bewley, Sylvia Hoeks, Clemens Schick, u.v.m.

Fazit: Der Trailer des Films sah echt vielversprechend aus. Leider sind diese amüsanten Szenen aus dem Trailer aber auch eher die Ausnahme und auch nur Teil der Vorgeschichte. Ab dem Zeitpunkt, wo die SEALs sich auf die Suche und Bergungsmission begeben, verliert der Film an Humor und sich selbst in langatmigen Problem – Problemlösung – Neues Problem-Sequenzen. Wirkliche Spannung kommt nicht auf, großartig Action gibt es nicht, der Film läuft so vor sich hin, und man wartet darauf, dass es wieder lustig wird. Wird es aber nicht mehr. Da hat man mit dem Trailer leider falsche Hoffnungen geweckt. Wäre der Film durchweg aufgebaut wie die ersten ca. zehn Minuten, hätte das ein richtig starker Streifen werden können, so rauscht das ganze eher im unteren Mittelfeld an mir vorbei…

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