TRANSFORMERS: THE LAST KNIGHT (Paramount Home Entertainment)

transformers-the_last_knightDie Welt steht kurz vor ihrem Ende… und keiner bekommt etwas davon mit. Während Optimus Prime scheinbar endlos durch das Weltall schwebt, auf der Suche nach seinem Heimatplaneten Cybertron, um dort seine Erbauer zu stellen, wird auf der Erde nahezu gnadenlos Jagd auf Decepticons und auch Autobots gemacht. Einzig Cade Yeager (Mark Wahlberg) setzt sich für die Autobots ein und versucht, so viele wie nur irgend möglich zu retten.
Endlich auf Cybertron angekommen, sieht sich Optimus Prime einem zu starken Gegner gegenübergestellt, und setzt damit Dinge in Gang, die er nicht vorhersehen konnte. Und was haben der geheimnisvolle Lord Edmund Burton (Sir Anthony Hopkins) und die Geschichtsprofessorin Viviane Wembley (Laura Haddock) damit zu tun?!?
Das „Duo Infernale“, Regisseur Michael Bay und Produzent Steven Spielberg lassen es erneut heftig krachen. Natürlich stellt sich die Frage, wie man nach all den Transformers-Teilen jedes Mal noch eine Schippe drauflegen will, aber irgendwie schaffen sie es dennoch. Auch wenn inzwischen gefühlte 80% des Films am Rechner entstehen und Darsteller wie Mark Wahlberg oder Sir Anthony Hopkins neben all den digitalen Stahlmonstern nahezu unbedeutend erscheinen, so muss man eingestehen, dass THE LAST KNIGHT das Thema Ritter ziemlich gut verarbeitet. Plötzlich kämpfen ein Großteil der Kolosse mit Schwertern und Äxten, und es wird inhaltlich sogar ein Bogen zur Sage um Merlin und König Arthus geschlagen.
Wenn es etwas gibt, was hier unterschwellig als Kritik läuft, so sind es manche logischen Schwächen (warum tun sich die Autobots im Kampf gegen die Decepticons immer so schwer, um dann im entscheidenden Augenblick quasi mit einem Schlag sofort erfolgreich zu sein?), die Tatsache, dass die Transformer-Fähigkeiten mittlerweile nur noch als Mittel zum Zweck dienen (wir transformieren uns, weil wir es können), und dass die gesamte Geschichte insgesamt sehr konstruiert wirkt.
Aber egal, TRANSFORMERS war noch nie besonders bekannt dafür, dass die Story tiefsinnig ist oder insgesamt besonders logisch daherkommt, sondern eher für krasse Effekte und viel Action, und davon gibt es hier erneut eine volle Breitseite. Wer sich zu Hause das Popcorn bereitstellt und es sich auf dem Sofa gemütlich machen will, der bekommt hier satte 2 ½ Stunden voll auf die Zwölf, was zudem auch die Altersfreigabe für den Streifen ist. Angesichts der recht blutigen Ereignisse in den ersten Minuten des Films finde ich das zwar leicht fragwürdig, aber dafür fliegen im restlichen Film in erster Linie die Schrauben, anstatt dass das Blut spritzt.

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