Highfield – Eine Liebeserklärung

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Wir verbringen nicht wenig Zeit auf Konzerten und Festivals doch trotzdem geht es einmal im Jahr mit Zelt und Bier-Palette auf einen Campingplatz. Ich versuche euch mal zu erklären warum, anstatt euch mit einem Konzertbericht von allen einzelnen Bands zu überlasten.

Zugegebenermaßen landen wir mit unserem Zelt nicht auf dem normalen Campingplatz, sondern kümmern uns immer mehr oder minder rechtzeitig um einem Zugang zum Greencamping. Das ist eigentlich auch ein normaler Campingplatz, allerdings kommen da nur die angemeldeten Festivalbesucher rein, sodass es ein wenig ruhiger ist. Auch Nachts ist kaum Randale und die Klos (keine Dixis) und Duschen sind sauberer.

Apropos es kommt nicht jeder rein: Der Security der den Zugang bewachte hatte offensichtlich einen sitzen und wollte mir mein Bändchen abreißen, als er es nicht sofort erkannt hatte. Auch die Rettungsgassen wurden im Greencamping dieses Jahr nicht eingehalten. Das war die letzten Jahre immer durchgesetzt worden. Ansonsten muss man sagen, dass das ganze Personal (Security und Lotsen) sehr nett und hilfsbereit ist.

Der Donnertag wurde mit einem feinen Show auf dem Becks Truck Stage abgerundet. Dazu gab es noch kaltes Bier! Das sollte nicht das ganze Wochenende so bleiben.

Am Freitag morgen weckte uns die Sonne. Um 8 Uhr war es in den Zelten kaum noch auszuhalten. Es sollten 37 Grad an dem Tag werden und das war auch so. In der Nacht gab es noch ein Gewitter direkt über uns. Das war schon beeindruckend laut.

Das Line-Up war dieses Jahr nicht spektakulär wie die letzten Jahre. Wo letztes Jahr Beatsteaks, Fettes Brot, Macklemore, Blink-182 und Placebo stand, fand man dieses Jahr Materia, The Offspring und die Broilers. Marteria lieferte am Freitag eine wirklich fette Show und wurde dieses Mal vom Wettergott verschont, auch wenn wieder eine Unwetterwarnung in der Luft hing. Die Nacht wurde dann zwar wieder nass, aber tagsüber hatte man bis auf Sonntag seine Ruhe.

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Die perfekte Erfrischung

Das Highfield finden seit einigen Jahren am Störmthaler See statt, in den man auch den ganzen Tag reinspringen kann. Der Strand war leider mehr als gut besucht, aber irgendwo fand man immer ein Platz für sein Handtuch. Ohne den See wäre es wohl nur halb so schön.

Neben dem schönen See ist das Highfield sonst eine ideale Mischung aus Klein und Groß. Man kommt überall ohne große Rennerei hin, besonders vom GreenCamping aus, aber es gehört trotzdem zu den großen Festivals.

RIE-SEN-RAD

Auf dem Infield gibt es neben den beiden Bühnen auch ein Riesenrad was dem Highfield immer einen besonderen Charme verleiht. Ein paar Fressbunden weiter gibt es noch einen Kran für Bungee Jumping (70€). Wer sich nicht traut runter zu springen kann auch einfach so mit hoch fahren und die Aussicht genießen. Das kostet dann auch nur 5 Euro.

Am Sonntag fing es dann pünktlich zu den Donots an zu regnen. Wie unnötig. Aber wer den Regenradar im Auge behalten hatte, wusste, dass wir das Wochenende lang echt Glück hatten.

Bis nächstes Jahr, Highfield!

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